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Drama / USA 2009

Männer, die auf Ziegen starren

Soldaten ohne Waffen: "Männer, die auf Ziegen starren" sind eine Armee-Spezialeinheit - friedlich und total durchgeknallt.


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Kiffen für den Frieden
Der Titel "Männer, die auf Ziegen starren" ist gewiss einer der denkwürdigsten des Jahres - die Geschichte des Films ebenfalls. Sie dreht sich um eine geheime Spezialeinheit der US-Army. Die Soldaten nennen sich selbst "Jedi-Krieger", sind allen Menschen tendenziell friedlich gesinnt - und sie besitzen übersinnliche Fähigkeiten. So können sie etwa allein durch Blicke Tiere töten; sie trainieren Unsichtbarkeit und Durch-Wände-Gehen, was bisher allerdings zuverlässig misslang. Als der frustrierte Kleinstadt-Reporter Bob Wilton (Ewan McGregor) auf Lyn Cassady (George Clooney), einen dieser "Jedi-Krieger", trifft, wittert er die Story seines Lebens. Er folgt ihm in den Irak - und findet sich schon bald in Geiselhaft mit einem spirituell durchdrungenen Bekloppten. Cassady ist nur eine der genial skurrilen Figuren, die in dieser Komödie durch die Wüste toben. Noch bizarrer ist sein Mentor: Jeff Bridges als dauerbekiffter New-Age-Soldat Bill Django, der sich ein drittes Auge auf die Stirn geklebt hat und Blumen an seine Kompanie verschenkt. Die huldigt unter seiner Anleitung Mutter Erde und glotzt Ziegen tot. Allerdings wurde Bill unehrenhaft aus der Armee entlassen; er verschwand, und Cassadys Mission ist es, ihn zu finden. Das gelingt ihm gemeinsam mit dem völlig entnervten Wilton schließlich auch, doch wenn die zwei in der Wüste ein Armee-Camp mit Bill und dem Jedi-Corps-Stinkstiefel Larry Hooper (Kevin Spacey) finden, ist Regisseur Grant Heslov mit seinen Ideen am Ende. Ihm fällt nichts Besseres ein, als seine Protagonisten einfach davonfliegen zu lassen. Allen anderen verpasst er zum Finale einen LSD-Rausch. Christina Bednarz


Start: 04.03.2010, OT: The Men Who Stare at Goats, Regie: Grant Heslov, Darsteller: Ewan McGregor, George Clooney, Jeff Bridges, Kevin Spacey u.a., 93 Min.
Fazit: Skurrile Soldaten auf einem hoch amüsanten Wüsteneinsatz, der am Schluss leider ein wenig versandet.
 
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