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Drama / USA 2011
Wasser für die Elefanten
Star in der Manege: Im Melodram "Wasser für die Elefanten" beweist Robert Pattinson, dass er nicht nur den Vampir spielen kann.
FÜR FANS VON: "Trapez", "Die größte Schau der Welt", "Wie ein einziger Tag", "Jahrmarkt"
So ein Zirkus um die Liebe
Wer Robert Pattinson nur im Clinch mit Kristen Stewart kennt, muss stark sein: Der "Twilight"-Vampir treibt es zwischendurch mit einer anderen! Sensibel schmachten und schmollen kann der Brite ja. Aber das sind Aufgaben, die man ihm schon in der Rolle des blassen Blutsaugers abverlangte. Hier muss Pattinson eine härtere Gangart zeigen. Und siehe da, auch das kann er: Als Veterinärstudent Jacob schließt er sich nach einem traumatischen Erlebnis einem Wanderzirkus an - und verliebt sich, na klar, in die mit dem Boss verheiratete Artistin Marlena (Reese Witherspoon). Was natürlich den Zirkusdirektor August (Oscar-Preisträger Christoph Waltz weitherhin im Nazi-Modus) zur Raserei treibt. Die besten Momente dieser Nostalgie aus dem Amerika der 30er verströmen einen poetischen Es-war-einmal-Zauber. Und bei einer Massenpanik im Zirkus - alle wilden Tiere sind los! - kommen sogar Action-Freunde auf ihre Kosten. Trotzdem ist "Wasser für die Elefanten" eher was für Zuschauer, die ungeniert altmodischen Kintopp lieben. Oder Robert Pattinson. Wer ihn hiernach immer noch für einen Vampir hält, dem sei allerdings eine Bluttransfusion empfohlen. Dringend!
Karl-Heinz Schäfer


