Events, Neueröffnungen, Promis, Klatsch
Darüber spricht die Stadt
Freistaats Odonien, Kulturdeck und Designerin Eva Gronbach sagt Poldi "Tschö" - diese Themen bewegen Köln im Juli.
ES BRODELT IN KÖLN! Die Betreiber des "Freistaats Odonien" zanken sich mit der Bauaufsichtsbehörde, die aus Sicherheitsgründen für größere Veranstaltungen einen zweiten Fluchtweg auf dem Eventgelände verlangt. Das "Eros Center" nebenan, dessen Betreiber diesen Weg für Notfälle zur Verfügung stellen könnte, stellt sich quer, die Odonien-Fans demonstrierten eindrucksvoll am Rudolfplatz und protestieren wie wild im Netz. Eine Übergangslösung ermöglicht nun zunächst Events bis zu 300 Gästen, mit einer Verbreiterung des vorhandenen Zugangs können bis zu 500 daraus werden. Location-Betreiber Odo Rumpf wünscht sich mehr Feingefühl seitens der Verwaltung und beklagt, dass die Situation mit der Katastrophe der Love Parade und gewalttätigen Szenarien in Fußballstadien verglichen wird, weil man nicht direkt von der Subkultur Odoniens auf die genannten Massenveranstaltungen schließen könne. Fest steht, dass die Stadt Köln derartige Feier- und Kulturmöglichkeiten wie Odonien dringend braucht, auch für größere Events. Ein Einlenken der Bordellbetreiber wäre also äußerst wünschenswert - und für sie imagefördernd!
NOCH MEHR EINSCHRÄNKUNGEN Auch am Kulturdeck am Aachener Weiher wurden lange geplante Konzerte abgesagt, weil sich Anwohner von der Lautstärke an der Open-Air-Location gestört fühlten. Dabei wurde das Kulturdeck extra als Ausweichplatz für die feierwütigen Besucher des Brüsseler Platzes gebaut.
MACH ET JOOT, POLDI Harmonischer war der Abgang des beliebtesten Kölner Fußballers: Die Kölner Designerin Eva Gronbach schneiderte Lukas Podolski einen Anzug auf den Leib, bedruckt mit hunderten Gesichtern seiner Fans. Initiiert wurde die Aktion von Pepsi, der Anzug überreicht von sechs ausgewählten Fans. Ein schönes Abschiedsgeschenk!
BASS AM SEE Sean Paul, Stephen Marley, Max Herre. Die Headliner von Europas größtem Reggae-Festival, dem Summerjam, sind auch in diesem Jahr wieder erste Sahne. >> Summerjam, Fühlinger See, Fr, 6.-So, 8.7., Tickets für drei Tage ab 99 Euro, summerjam.de
DIE LIEBESKÜMMERER Es tut verdammt weh, so ein gebrochenes Herz. Trotzdem fand Elena-Katharina Sohn kaum Hilfsangebote, als sie selber 2011 unter schwerem Trennungsschmerz litt. Grund genug, ihre Agentur Die Liebeskümmerer zu gründen. Einmal im Monat bietet sie jetzt einen kostenlosen Stammtisch für Gleichgesinnte an, auf ihrer Website gibt es außerdem kleine Angebote, die den Schmerz lindern. Vom Personal Shopping über ablenkende Kurztrips bis hin zur Psychologen-Hotline. >> Stammtisch am jeweils 1. eines Monats, Anmeldung unter koeln@die-liebeskuemmerer.de, die-liebeskuemmerer.de
LIEBLING Rechtzeitig zur Euro 2012 stellten die Besitzer des Kiez ihr Kiez-Mobil fertig. Die erste echte, in Köln zugelassene Autorikscha, genannt Tuk Tuk, können Gäste bei Feiern im Lokal auf der Moselstraße mieten. kiez-koeln.de
GEHT GUT Hoher Besuch! Im Juli ist eine ganze Riege Superstars zu Gast in Köln. Unter anderem auf der Bühne: Madonna (10.7., LanxessArena), Unheilig (21.7., RheinEnergieStadion) und Snow Patrol (4.7., Lanxess Arena).
Die Mähboote, die den Aachener Weiher von all dem Laichkraut befreien, das im Wasser wuchert. Endlich müssen die tierischen Bewohner des Tümpels nicht mehr im Trüben fischen.
GEHT NICHT Wohnen in der Kölner Innenstadt wird immer teurer. Ein Grund dafür: Es leben immer mehr Singles in der Stadt. In den letzten zehn Jahren sind in Köln über 25 000 Ein-Personen-Haushalte dazugekommen. Die ziehen öfter um als Familien - und geben den Vermietern so die Gelegenheit, häufiger die Mieten zu erhöhen.
Die Arbeiten am Rheinboulevard in Deutz laufen schleppend. Ob er 2013 endlich fertig wird?














